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Geld & Wirtschaft

Opel baut 500 weitere Mitarbeiter in deutschen Werken ab

Der Autobauer Opel reduziert abermals sein Personal in Deutschland. Am Standort in Kaiserslautern sollen auf freiwilliger Basis 300 Beschäftigte gehen, in Eisenach ist der Abbau von 200 Mitarbeitern vorgesehen, berichtet das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). In beiden Werken wurden die Altersteilzeit- und Vorruhestandsregelungen auf die Jahrgänge bis einschließlich 1961 geöffnet.

Ein Konzernsprecher bestätigte der Zeitung die Zahlen. Ende Juni hatten sich Geschäftsführung, Werksleitung und Betriebsrat bereits darauf geeinigt, über Abfindungen, Altersteilzeit und Vorruhestand 600 Mitarbeiter im Stammwerk in Rüsselsheim abzubauen. Mit den Vereinbarungen in Kaiserslautern und Eisenach sollen bei Opel in den drei deutschen Fabriken bis 2023 in Summe rund 1.100 Beschäftigte zusätzlich ausscheiden. Seit Opel im Sommer 2017 vom französischen Fahrzeughersteller PSA (Peugeot, Citroën, DS) übernommen wurde, besiegelte das Management damit den Abbau von zusammengerechnet 6.800 Stellen alleine in Deutschland. Das entspricht mehr als einem Drittel der heimischen Belegschaft, die vor zwei Jahren noch aus mehr als 19.300 Mitarbeitern bestand.

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